„Ich würde feinfühlige Seelen mit Spiegeln vergleichen. Wie schade, dass Spiegel sich selbst nicht sehen können!“ (Omar Khayyam, 1048–1131). Doch wir sehen Spiegel – ihre prächtigen Rahmen, ihre fast märchenhaften Facetten, die die Grenzen des Sichtbaren aufbrechen, mit schillernden Reflexionen spielen und das Bild der Wirklichkeit manchmal schöner erscheinen lassen als die Wirklichkeit selbst. Antike Spiegel, die einst die Gesichter vergangener Zeiten reflektierten, halten nun Einzug in unsere Häuser, um sie mit Licht zu erfüllen, die Tiefe des Raumes zu offenbaren und das Sichtbare zu einer Form der Erfüllung zu erheben.

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